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Velidhu – Malediven

  • olivergentner
  • 3. Mai 2016
  • 8 Min. Lesezeit

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Am 26.April 2016 war es soweit und es ging wieder einmal auf die Malediven. Diesmal hat uns Petra (Grassl) die Insel Velidhu im Nord Ari Atoll ausgesucht.

Velidhu

Mit Emirates ging es um 15 Uhr von München nach Dubai und nach einer kurzen Pause weiter nach Male. In Male haben wir einen kurzen Abstecher zum Mobilfunkanbieter (gleich dritter Laden nach verlassen der Ankunftshalle) gemacht um uns SIM Karten fürs Internet zu besorgen. Im Angebot waren 15 GB für 22 Dollar gültig für 7 Tage. Davon haben wir zwei Karten gekauft ( für was wir das brauchten und über den Einsatz von einem mobilen WLAN könnt ihr hier erfahren ). Nachdem später Haralds mobiler WLAN Router die Karten nicht angenommen haben, sind wir alle vier auf meinem Router gesurft. Wir hatten zu viert in einer Woche gerade mal 4 GB gebraucht. Das heißt es hätten auf jedenfall auch die 5 GB Karten ausgereicht. Natürlich kann man auch auf der Insel ein WLAN Paket buchen. Die WLAN Verbindung auf Velidhu kostet für eine Woche 40 Dollar und für zwei Wochen 60 Dollar. Allerdings hat man nur in der Lobby und in der Bar WLAN Empfang. Somit ist die Lösung mit dem mobilen WLAN deutlich günstiger.

Nach kurzer Wartezeit in der Ankunftshalle, weil noch eine Person mit einem anderem Flieger kam und mit auf Velidhu musste, ging es weiter. Ca. 1 1/2 Stunden mit dem Speedboot direkt auf die Insel Velidhu. Alternativ steht für Velidhu auch der Transfer mit dem Wasserflugzeug zur Verfügung. (Ungefähr 20 Minuten Flugzeit).

Auf der Insel angekommen, bekommt man wie üblich ein kaltes feuchtes Tuch um sich kurz zu erfrischen und den Schweiß aus dem Gesicht und Nacken zu wischen. Danach einen erfrischenden Willkommensdrink und gleichzeitig füllt man die ganze Zettelchen aus mit Name, Adresse und so weiter. Gleich darauf ab auf die Zimmer.

Es hat alles zügig und gut geklappt und man fühlt sich vom ersten Moment an wohl.

PS: Zum Abschluss erhielten wir noch ein upgrade. Anstatt mit dem Schnellboot, durften wir mit dem Wasserflugzeug nach Male fliegen. Das war eine superfeine Sache.

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Velidhu

Velidhu ist ein kleinere Insel im Nord Ari Atoll. Sie ist 80 km von Male entfernt und ca 19 Hektar groß. Das heißt ungefähr 300 x 200 Meter

Auf der Insel gibt es 10 Wasserbungalow mit je zwei Zimmer á 74 qm und 80 Standardbungalows alle á 46 qm.

Die Insel verfügt über ein Hauptrestaurant und ein ala Card Restaurant im Inneren der Insel.

Einer großen Bar mit Außen- und Innenbereich.


Velidhu bar

Daneben steht auch das Gebäude mit der Reception, einem kleinen Spielsaal mit Tischtennis und Billiard. Einer TV Lounge (wozu auch immer) und einer Bibliothek mit PC ( wahrscheinlich fürs Internet, aber der sah aus wie seit Jahren nicht benutzt. Klar heute im Zeitalter von iPad und Smartphone)


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Dann gibt es noch einen kleinen Shop für Souvenirs, einen Wassersport Laden für Aktivitäten (surfen, Banana Boot etc.), Die Tauchbasis der Euro divers und das reicht dann auch.


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Das schönste an der Insel, ist das Ungezwungene. Nichts abgehobenes oder überzogenes. Einfach „einfach“. Die Schuhe kann man nach der Ankunft in die Ecke schmeissen und braucht sie erst zur Abreise wieder. Velidhu ist eine richtige barfuß-Insel. Ok, wenn man mittags in der prallen Sonne auf dem Steg spazieren möchte, dann sind FlipFlops angebracht 🙂

Abends braucht man keine besondere Abendgarderobe zum Essen. Weder Jacket noch Abendkleid. Es versteht sich für mich von selbst, dass man nicht in Badeshorts zum Essen geht. Eine ordentliche kurze Hose und T-Shirt/Poloshirt sind absolut ausreichend.

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Wir hatten den Bungalow 119 sehr nah des Anlegestegs und der Tauchbasis. Vor dem Bungi hat man eine kleine Terrasse und Sitzgelegenheiten.

Velidhu 119
Velidhu Bungalow

Die Zimmer sind gut eingerichtet und vor allem sehr sehr sauber. Das hätten wir aufgrund des günstigen Preises nicht so erwartet.


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Man hat einen großen Wohnbereich der natürlich durch das Bett dominiert wird ( kann man auch ganz gut darin schlafen ).

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Rechts davon durch eine kleine Mauer abgetrennt steht eine Anrichte mit Wasserkocher, kostenlos Tee und Instant Kaffee ( Nescafe). In jedem Zimmer gibt es einen Kühlschrank mit kostenpflichtigen Getränken.


Velidhu Anrichte
Velidhu Anrichte

Alle Zimmer haben eine Klimaanlage. Diese funktioniert sehr gut und vor allem in einer annehmbaren Lautstärke. Wir haben Sie immer auf 24 Grad gestellt, denn darunter war es wirklich immer A…kalt und dadurch hatten wir anfangs auch leicht mit Schnupfen zu kämpfen.

Links Ist dann ein großer Schreibtisch, der bei uns standartgemäß mit Fotozeugs belegt wurde. Bereit stehen Fliegenspray und auch ein elektrischer Fliegenkiller ( haben wir im Zimmer aber nicht gebraucht ) Wir wurden intensiv im Aussenbereich gestochen 🙁

Richtung Bad steht einem eine kleine Ablage und ein Schrank zur Verfügung. Das wären auch die einzigen winzig kleinen Bemängelungen am Zimmer. Ein bisschen wenig Ablagemöglichkeiten, da der Schrank leider über keine Fächer verfügt, sondern nur für Hängeware gedacht ist. Dadurch haben wir unsere Kleidung aussen auf die Ablage gelegt. Ich muss dazu sagen, dass wir allein für mein Fotogeraffel fürs Tauchen natürlich den kompletten Schreibtisch blockiert haben. Wer das nicht muss, hat zur Ablage genug Möglichkeiten. Das ist aber wirklich Jammern auf hohem Niveau.

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Das Bad / Dusche und WC sind ganz toll eingerichtet und sehr großzügig. Zwei Waschbecken und eine riesige Dusche mit Regenwald-Dusche, was will man mehr. Alles einfach klasse. Ach ja, ein Fön steht auch zur Verfügung.



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Zum Bungalow gehören auch immer zwei Strandliegen und ein kleiner Standplatz. Wir hatten einen schönen Platz direkt vorm Haus und Platz für unsere zwei Liegen. ( Die Bungalow um die Nummer 150 waren dichter besiedelt und somit mehrere Personen auf einen Bereich. Dafür angewandt zum Hauptsteg. Sicher noch ruhiger als vorne wo immer wieder ein Boot tuckert oder das Wasser Flugzeug landet). Dennoch finden wir den Platz von unseren Bungalow super.

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Eigene Handtücher braucht man definitiv auch nicht. Man erhält jeden Tag zwei große und zwei kleine frische Handtücher. Zu dem noch jeden Abend zwei neue Standtücher.

Die Zimmer werden täglich gereinigt und abends noch mal kurz aufgefrischt und die Terrasse abgekehrt. Zum Thema Sauberkeit können wir nur lobende Worte finden.

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Es gibt sowohl das Frühstück als auch das Abendessen in Büffetform. Wir hatten nur Halbpension und somit das Mittagessen nicht gesehen. Aber sicher war auch das in Büffetform.

Zum Frühstück bekommt man alles was man für ein gutes Frühstück braucht. Eier, Waffeln, Pfannkuchen, Brot, Wurst, Käse, Marmelade, FrenchToast, Curry, Würstchen, Speck und was weiss ich noch alles. Natürlich auch Obst etc.


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Es gibt jeden Abend einen Themenabend. Von aribischer, indischer, maledivischer über die italienische Nacht. Doch vorweg, es ist alles sehr dezent und ehrlich gesagt sind selten extreme Ausschläge in ein Thema gewesen. Da ich definitiv kein extrem indischen Einschlag mag und Curry nicht zu meinen Lieblingsspeisen zählt, hätte ich gedacht ich ernähre mich halt von Pasta. Aber das musste ich garnicht. Es war immer gut und selbst ich konnte sogar einmal ein Fischcurry essen. Harald unser Curry Experte meinte, es sei ein sehr gutes mildes Curry gewesen. Ok, ich muss schon zugeben, nach 10 Tagen ist man schon ein bisschen satt und kennt die Geschmacksrichtungen. Den die Länderthemen sind nicht unbedingt vollkommen andere Geschmacksrichtungen. Es gibt eigentlich immer jeden Abend Hühnchen, Rind ( das man aber auch tatsächlich essen kann), Fisch. Am Grill gibt es ebenfalls abwechseln Hühnchen oder Fisch. Zudem immer den Themengrill/-Stand und natürlich Pasta.

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Auf Velidhu sind die EuroDivers vertreten.


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Die Basis wird von Cornelia geleitet und die wiederum von den Guides Roman, Stephane und Mote unterstützt. Dazu gehören dann noch die Kompressor-Jungs Isse und Jamie. Es ist eine kleine Mannschaft aber dafür ist alles sehr freundschaftlich und angenehm. Isse hat nach drei Tagen die Basis gewechselt und Jamie hat allein alles geschmissen. Ein Pfundskerl, der immer hilft wo es nur nötig ist und der oft schneller war die Sachen zu waschen als man schauen kann. Auf einen wie den Jamie kann eine Basis stolz sein.

Zum tauchen stehen normale Pressluft und kostenlos Nitrox zur Verfügung. Wählen kann man zwischen 10, 11 und 12 l Aluflaschen.


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Die Auswahl an Tauchplãtzen ist enorm und wer die 15 Dollar pro Tauchgang für das Boot sparen möchte, kann auch am Hausriff tauchen.


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Das Hausriff

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Viel können wir dazu nicht sagen. Wir sind nur zweimal dort getaucht. Zu der Zeit war leider die Wassertemperatur über 30 Grad und das ist Gift für die Korallen. Sie stossen die Algen ab, ohne die sie aber nur einige Wochen leben können. Das ganze nennt man Korallenbleiche und die Korallen erscheinen nicht mehr bunt und schön, sondern weiß und bleich ( mehr zur Korallenbleiche findet ihr hier:  Wikipedia oder auch hier ein Bericht über das GreatBarrierReef ).

Zum Hausrifftauchgang trägt man sich in der Basis ein( mindesten eine Stunde vorher) dann wird einem das Tauchequipment zu Einstieg gebracht.

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Es gibt nur einen Einstieg und man kann das Hausriff rechte oder linke Schulter betauchen. Eine Meinung dazu abzugeben wäre jetzt unfair, da wir wie gesagt einen sehr ungünstigen Moment erwischt haben.

Die Bootstauchgängen

bei den Bootstauchgängen fährt man mit den für die Malediven typischen Donis. Die sind stabiler als die aussehen. Verrichten zuverlässig ihren Dienst. Naja, schnell sind die halt nicht. Somit dauern die Ausfahrt ein paar Minuten länger.

Die Boote gehören nicht zu den Eurodivers sondern zum Hotel. Zu unserer Zeit gab es drei Boote. Zwei mit und eins ohne Bord-Toilette. Wenn ich es richtig gesehen habe gehen maximal 12 Taucher auf ein Doni. Wir waren einmal mit 11 Taucher unterwegs und hatten gar kein Problem.  Platz war auf jedenfall genügend.

Die Crews waren auf allen Booten nett und hilfsbereit. Beim auf- und abrödeln war immer eine helfende Hand da. Vorm tauchen läuft jemand mit Spüli für die Maske rum, ein toller Service für die die nicht zu den alten Haudegen mit dem in die Maske spucken zählen. Ein toller Service auf jedenfall.

Die Tauchzeit beträgt entweder 60 Minuten oder Aufstieg bei 50 bar. In der Regel hatten wir Tauchgänge um die 60 – 62 Minuten.

Als erfahrener Taucher kann man im Buddy Team alleine tauchen oder man taucht einem der Guides hinter her. Alles war sehr entspannt und locker.

Nach den Tauchgängen gibt es auf dem Boot frische Orangen und Kokosnuss zum essen. Bei dem Tagesausflug wird mittags auch gekocht. Spagetti, Kartoffel und Hühnchen.

Zurück an der Basis, wird deine Tauchkiste vor die drei Wasserbecken gestellt und du kannst dein Zeugs dann gleich waschen und spülen.

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Danach alles (bis auf den Anzug) in die Kiste und ab ins Regal. Für die Anzüge gibt es einen Bügel damit er auch trocknen kann. Wenn alles richtig gemacht ist, und am nächsten Tag ein Bootstauchgang ansteht, bringt die Crew die Kiste und den Anzug gleich auf das Boot.


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Zu erwähnen ist noch das man abends noch sein Nitrox checkt und dann morgens einfach nur entspannt guten Morgen sagt und ganz gechillt auf s Boot kann. Natürlich noch vorher beim Hafenmeister unterschreibt, dass man Insel verlässt. Zumindest heißt es so offiziell. In wirklich checkt das Hotel eher wieviele Taucher aufs Boot gehen, um auch genau abrechnen zu können. Denn fürs betreten der Insel muss man nicht unterschreiben 🙂

Wir haben 24 Tauchgänge gemacht und im Vorfeld ein 9 Tage Non Limit Tauchpacket gebucht. Durch den Repeaterrabatt von 15 % den die EuroDivers gewähren, haben wir noch eine ganze Menge Geld gespart. Eine ganz tolle Sache.

Das 9 Tage Non Limit Packet kann man einen Tag unterbrechen, ansonsten muss es am Stück abgetaucht werden. Nach meinem Unterbrecher Tag wurde ich noch einen Tag krank und konnte trotz Anmeldung nicht tauchen. Auch hier zeigt sich in den EuroDivers eine zuverlässige und klasse Basis. Ohne großes Tamtam wurden mein 10ter Tauchtag ins Packet genommen und nicht extra berechnet. Danke, das ist Service.

Alles in allem waren wir super zufrieden und unsere Wünsche wurden ernstgenommen und wo möglich realisiert. Die Guides (eigentlich alle an der Basis) waren immer nett, gut gelaunt, hilfreich und einfach nur da, wenn man jemanden brauchte.

So soll es sein.

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Velidhu Inselbilder

Hier (oder einfach ins Bild ) klicken und Ihr kommt ins Album mit den Bildern von der Insel.

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